Wohnanlage Oia

Das Projekt befindet sich auf einem kleinen Grundstück am Strand von Muchavista mit einer privilegierten Lage, die einen direkten Blick auf das Meer und eine starke Hanglage bietet, die den Vorschlag beeinflusst. Dieser scheinbare Nachteil wird zu einem katalytischen Element des Projekts transformiert. Durch eine halbversenkte Betonbasis, die die gesamte Parzelle einnimmt, werden Parkplätze und Gemeinschaftsbereiche untergebracht. Diese Geste ermöglicht es den gemeinschaftlich genutzten Räumen im Untergeschoss, über natürliche Belichtung und Belüftung sowie erhöhte Ausblicke auf die Umgebung zu verfügen.

Bei der Gestaltung des Gebäudes sind zwei Ausgangsbedingungen entscheidend:

Erstens die Merkmale des Grundstücks, auf dem es sich befindet, gekennzeichnet durch seine geringe Größe im Hinblick auf die insgesamt zulässige Bebaubarkeit, eine steil abfallende Topographie und eine unregelmäßige Geometrie im Grundriss.

Andererseits erlauben die städtebaulichen Verordnungen dieses Planungsgebiets, in gewisser Weise pervers, die Nichtanrechnung doppelt so hoher überdachter Außenflächen auf die Bebaubarkeitsebene. Logischerweise wird diese Regelungslücke maximal ausgenutzt und ist eine Variable, die von Beginn an bei der Gestaltung des Gebäudes berücksichtigt werden muss.

Durch ein einzigartiges Strukturdesign werden großzügige 4 Meter weit auskragende Terrassen erzielt, die zusammen mit ihrer diagonalen Anordnung das charakteristische Merkmal des Gebäudes in der Fassade bilden.

Unter Ausnutzung des steilen Gefälles erfolgt der Zugang zur Garage, die sich im Untergeschoss 2 befindet, ohne die Verwendung einer Rampe vom untersten Teil des Grundstücks aus. Im Untergeschoss 1 werden Räume zur gemeinsamen Nutzung entwickelt: Schwimmbad, Gartenbereiche, Fitnessraum, Lagerräume und Sozialclub.

Im Erdgeschoss befinden sich vier Ein-Zimmer-Wohnungen, während in den übrigen Etagen zwei größere Wohnungen untergebracht sind. Das Dach des Gebäudes teilt seine Nutzung in eine gemeinsame Nutzung für die Installation und Platzierung von Solarpaneelen und eine private Nutzung mit Zugang über von außen nicht sichtbare Treppen von den Häusern im dritten Stock aus.

Die großen Wohnterrassen, die durch leistungsstarke 4-Meter-Ausleger aus umgekehrten Betonbalken aufgelöst werden, ermöglichen den Verzicht auf strukturelle Stützen und befreien so die schöne Aussicht auf das Meer, die das Grundstück bietet, von visuellen Hindernissen. Darüber hinaus ermöglichen diese mit einer weißen Verbundplatte verkleideten Balken die Definition eines Vordergrunds der Fassade, der den Terrassen einen Zusammenhalt verleiht und die Bebaubarkeit des Grundstücks optimal nutzt.

An der Fassade kommen zwei Konstruktionslösungen zum Einsatz: Die Wände des Gebäudes werden durch eine hinterlüftete Fassade aus Verbundplatten und Aluminiumlamellen aufgelöst. Letztere ermöglichen es, die Galerien der Häuser und die Zugangstreppen zum Deck von innen zu verbergen. Größere Fassaden hingegen werden mit einem laminierten Gipskartonsystem gelöst, das mit einem Acrylmörtel beschichtet ist. Dieses System ermöglicht es, dem Gebäude bei minimaler Dicke eine außergewöhnliche thermische und akustische Leistung zu verleihen.

Baupläne

Daten

Kategorie: Neubau Verwendung: Wohnen. Wohnhaus Jahr: 2021-2023 Ort: Muchavista Beach. El Campello Status: Ausgeführt

Weitere Informationen

optionale Adresse

Bauleitung | Architekt: Alejandro Espinosa

Arbeitsausführungsmanagement | Technischer Architekt: Miguel Andreu

Maschinenbau

Ingeniero estructuras: Eduardo Díez

Ingeniero de intslaciones: José Abellán

project management

Von e2b-Architekten im Rahmen des Projektmanagementdienstes koordinierte Arbeiten.

Carpintería madera: Caripintería Manuel Belda Sánchez

Composite aluminio: Frontpanel

Cristalería: Cristalería Victoria

Estructuras: Galvañ Grupo

Placa de yeso: TSA – Tabiquería Seca y Aislamientos

Albañilería: Escore Innovación

Fontanería: Instalaciones Tubolex SL.

Electricidad: Instalaciones Eléctricas MLB

Ventanas: Alumetal RIOS

Herrería: Cerrajería Álvarez

Pintura: Jaime Jornet

Jardinería: Hidroverde

Revestimientos, sanitarios y griferías: Gibeller

Encimeras Neolith: Emilio Moran

Impermeabilización: Los Cobollos

Climatización y ventilación: Grupo GM

Swimmingpool: Piscinas Orcelitanas

Movimiento de tierras: Tomás y Nuria SL

Ascensor: Thyssen Krupp

Protección contra incendios: Selisa

Control de calidad: Cytem

Acometidas y urb. exterior: Peña Quesada

Césped artificial: RealTurf, Raúl Gil

Toldos: Toldos Araceli

Medios Auxiliares: Ates

Autonivelantes: Hormigones Vinalopó

 

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